Lesebeitrag / 08.04.2022

Realschulen dürfen nicht gegenüber anderen Schularten benachteiligt werden

Küpper: „Realschulen sollten mehr Freiraum zur eigenständigen Profilierung erhalten“

Stuttgart – Die Realschulen in Baden-Württemberg sind für die Wirtschaft in Baden-Württemberg wichtige und verlässliche Partner bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses. „Die Realschulen dürfen deshalb nicht gegenüber anderen Schularten benachteiligt werden“, sagte der Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt des Dachverbands Unternehmer Baden-Württemberg (UBW), Stefan Küpper, am Freitag in Stuttgart. „Wir würden es für richtig halten, wenn den Realschulen mehr Freiraum zur eigenständigen Profilierung gegeben würde“, unterstrich er.

So sollten die Realschulen ihr berufsorientierendes Profil weiter ausbauen, um zu noch mehr direkten Übergängen von der Schule in die Berufsausbildung beizutragen, erklärte Küpper: „Mit dem vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und vom baden-württembergischen Kultusministerium gemeinsam entwickelten Leitfaden ‚Sprungbrett Realschule‘ steht hier ein Instrument zur Verfügung, mit dem ein gut funktionierendes System der Berufsorientierung entwickelt werden kann.“