Barta: „GDL soll schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückkehrenen“
Zum Ergebnis der Urabstimmung der Lokführergewerkschaft GDL über einen unbefristeten Streik erklärt Oliver Barta, Hauptgeschäftsführer der Unternehmer Baden-Württemberg (UBW):
„Das Recht von Beschäftigten und Gewerkschaften zu streiken ist ein hohes Gut. Es ist aber aus guten Gründen auch nur als letztes Mittel einzusetzen, wenn alle ernsthaften Bemühungen in Verhandlungen zu keinem Ergebnis geführt haben. Wer aber wie die GDL die Verhandlungen bereits nach der zweiten Runde abbricht und zur Urabstimmung aufruft, lässt diese Ernsthaftigkeit vermissen. Wir appellieren daher dringend an die GDL, schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren – noch bevor die ab 8. Januar angekündigten Streiks beginnen. Damit kann die Gewerkschaft zeigen, dass sie nicht nur Verantwortung für ihre organisierten Mitglieder übernimmt, sondern auch für die vielen Fernreisenden, Pendlerinnen und Pendler, die auf eine funktionierende Bahn angewiesen sind. Ein unbefristeter und umfangreicher Streik hingegen würde nicht nur die Bahnreisenden einer großen Belastung aussetzen. Er wäre auch aufgrund der zu erwartenden volkswirtschaftlichen Schäden in der aktuell äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage unseres Landes unverantwortlich.“

