Rund 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die USA. Gleichzeitig befindet sich das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) in einer offenen Überprüfungsphase. Mögliche Zölle und Neuverhandlungen könnten die Wirtschaftsbeziehungen in Nordamerika grundlegend verändern – mit direkten Auswirkungen auf deutsche Unternehmen, die Mexiko als Produktionsstandort für den US-Markt nutzen.
Wie verändern sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Mexiko, den USA und Europa – und was bedeutet das für deutsche Unternehmen? Darüber haben wir am 15. September 2026 im LOOK 21 in Stuttgart gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft e.V. diskutiert.
Im Mittelpunkt stand die Vorstellung einer gemeinsamen Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Instituto Mexicano para la Competitividad (IMCO) zur Zukunft der Handelsbeziehungen durch IMCO-Leiterin Valeria Moy.
Auf dem anschließenden Podium diskutierte sie mit Dilara Baran, Länderreferentin Nord- und Südamerika bei der IHK Region Stuttgart, und Dr. Hans-Ulrich Rülke, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, über die Auswirkungen auf Deutschland und Europa.
Zentrale Themen waren insbesondere die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Elektrotechnik sowie Chancen für Investitionen und die deutsch-mexikanische Zusammenarbeit.
Vielen Dank an alle Beteiligten für die spannenden Einblicke und den intensiven Austausch! Und vielen Dank an Dr. Hildegard Stausberg für die Moderation.
